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Projekt Nordbahntrasse

Das erste Projekt der Wuppertalbewegung ist die Reaktivierung der Nordbahntrasse in Wuppertal zu einem Fuß- und Radweg, eventuell mit gleichzeitiger möglicher Weiternutzung eines noch verbliebenen Gleises für eine Museumsbahn oder Draisinenverkehr.
Eine Umwandlung der Nordbahntrasse gemeinsam mit der Kohlenbahn in einen Fuß- und Radweg mit der weiteren Option des Teilerhaltes eines Gleises für eine Museumsbahn oder Draisinenstrecke erscheint als ein Unterfangen, das für Wuppertal aufgrund zahlreicher Punkte außerordentlich attraktiv ist:

  • Vielfältige Wachstumsimpulse für Wuppertal (insbesondere bei der Verknüpfung des Fuß- und Radweges mit der Ansiedlung innovativer kleiner und mittelständischer Unternehmen)
  • Signifikante Erhöhung der Lebensqualität für alle Einwohner entlang der Strecke
  • Unterstützung der Integration verschiedener Kulturen in Wuppertal
  • Erhalt des „Trassenbandes“
  • Ohnehin vorhandener Handlungsdruck, da andernfalls ein Verfall bedeutender, das Stadtbild bestimmender Bauwerke mit hohen Folgekosten zu befürchten ist

Die Kosten von € 12-16 Mio. sind vor dem Hintergrund des erwarteten Mehrwertes für die Stadt und ihre Bewohner als durchaus überschaubar einzustufen und könnten in der gegenwärtigen Förderungslandschaft zu einem vermutlich erheblichen Teil durch NRW-EU Ziel-2 Mittel getragen werden.

Von daher sucht die Wuppertalbewegung den Dialog mit den Verantwortlichen in Politik und Verwaltung über das Vorhaben und möchte ihre Unterstützung bei einer weiteren Ausformulierung im Rahmen des gewünschten „Wettbewerbs um die besten Ideen (NRW-EU Ziel 2)“ anbieten.

Da sich auf Seiten der Stadt Wuppertal Pläne für eine Umwandlung der Kohlenbahntrasse (Wichlinghausen bis Schee) bereits im fortgeschrittenen Stadium befinden, bietet sich nach Einschätzung der Wuppertalbewegung der Streckenabschnitt von Heubruch bis Wichlinghausen als erstes Teilstück zur Umwandlung an.

In Deutschland sind bereits viele hundert ehemalige Bahntrassen in Radwege umgewandelt worden – leider in der Regel stadtfern und aus den Hauptballungszentren nur umständlich zu erreichen: über (stark) befahrene Straßen, mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln. Damit sind diese Radwege für Ausflüge mit Kindern oder kurze Touren "zwischendurch" leider nicht geeignet, ganz anders als ein innerstädtischer, kreuzungsfreier und völlig ebener Fuß- und Radweg Nordbahntrasse!

Eine Übersicht der deutschen Rad(wander)wege auf ehemaligen Bahntrassen finden Sie unter www.bahntrassenradeln.de.